| Themen |
| Vision 4 - Jesus Christus |
| 27.07.2009 - 14:05 |
Aus heutiger Sicht möchte ich Folgendes dazu sagen:
Warum nur wird mir so viel Herrlichkeit vorenthalten?
Warum nur ist es mir aus eigener Kraft nicht möglich gewesen, diesen Schatz zu bergen?
Warum habe ich hier kampflos aufgegeben, keinen Gedanken an Verhandlungen verschwendet und mich einfach einer Traurigkeit darüber ergeben?
Was hat es eigentlich mit dem Eigner des Schlüssels auf sich?
Zunächst einiges aus biblischer Sicht:
Joh.14.6
Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Jes.22.22
„Den Schlüssel des Hauses David lege ich ihm auf die Schulter. Öffnet er, so schließt keiner zu, schließt er, so macht niemand auf.“
Off. 3.7
„So spricht der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, und niemand schließt, der schließt, und niemand öffnet.“
Offb.1.18
„… und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle ...“
Und aus des gleichen Mundes sind folgende Worte:
„… das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern … das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden … das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert … das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen, und seine Füße sind wie Golderz … das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne … das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes.“
So finden sich diese Worte in den „Sendschreiben“, im Buche der Offenbarung des Johannes, und weisen auf den hin, um den es hier geht.
„Der Sohn Gottes, Jesus Christus, dem alle Gewalt vom Vater gegeben ist, dessen Wort von Anfang war und in Christus Fleisch geworden ist, der ist es, der den Schlüssel trägt!“
In Christus hat sich uns Gott offenbart und hat den Jüngern um Jesus herum Zeugnis gegeben, indem er aus einer Wolke heraus sprach:
„Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Auf ihn sollt ihr hören.“ (Matthäus-Evangelium 17,5)
Von Jesus ist Weisung ausgegangen. In seiner Nachfolge liegt für mich etwas verborgen, das einem Schlüssel gleichkommt – der Schlüssel zu einer Erkenntnis, die zur Wahrheit führt, die das Leben ist. Und vielleicht liegt gerade darin ein Weg, auf dem wir Versöhnung mit Gott erfahren können.
Erkenntnis hat allerdings darüber hinaus weit mehr zum Inhalt. Im Besonderen ist es das, was aus dem Munde unseres Herrn Jesus Christus kommt. Im Blick auf den „Menschen Jesus Christus“, durch den sich Gott uns offenbart hat, liegt für mich eine großartige Möglichkeit, das Reich Gottes in aller Einfalt zu erkennen und das eigene Leben daran auszurichten.
Vielleicht ist es gerade diese Einfalt, die uns manchmal verloren geht. Wir suchen nach Antworten, nach Gewissheit und nach dem großen Schatz – und übersehen dabei womöglich, dass uns in Jesus etwas ganz Einfaches und zugleich unendlich Kostbares begegnet: Leben und Liebe.
Ich weiß, dass ich den Aussagen über die Person Jesus Christus Vertrauen schenken darf. Und ich glaube, dass mit dem Schatz das Leben gemeint ist – und die Liebe, aus der alles ist.
|
Osponde |
gedruckt am 19.10.2026 - 09:27 |
 |
| http://imdienstegottes.com/include.php?path=content&contentid=277 |
|