Aus heutiger Sicht möchte ich folgendes dazu sagen:
Wer kennt sie nicht, diese rechthaberischen und dogmatisierenden Geister, die strenge Religionen zelebrieren und unter Drohungen versuchen, ihre Ansichten an den Mann zu bringen und wenn es denn sein muss, selbst vor Gewalt nicht zurück schrecken.
Ganz gewiss sind einem jeden solche oder ähnliche Eigenschaften, aus einem selbst heraus, nicht ganz unbekannt.
Es besteht nicht der geringste Zweifel daran, dass auf eine solche Weise das Wesen des Lammes in einem selbst nicht zum tragen kommen kann und dazu verurteilt ist ein Schattendasein zu führen.
So stehen wir uns selbst im Weg und können der Auforderung Gottes „Komm hierher!“ nicht folge leisten.
Matth.: 7,13
“Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden! Seht euch vor, vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.“
Eine sehr treffende Beschreibung!
Eine andere Eigenschaft, die uns allen nicht unbekannt sein dürfte, ist die Gleichgültigkeit. Gefährlich selbstgefällig, erbarmungslos, blind und taub. So begegnen wir ihr, dieser Unart, in Gestalt des dritten Schafes.
Sehen wir hinaus in diese Welt, dann haben wir ohne wenn und aber das Verhalten der drei auffälligen Schafe vor Augen. Drei Weltreligionen sind es, die von dem einem Gott zeugen, und zwei sind es, voll offener Ablehnung des Lammes. Sie versuchen, den einzigen Weg der zum Vater führt zu verhindern, indem sie das Lamm, selbst unter Anwendung von Gewalt, verdrängen und sich denen die gerufen sind, in den Weg stellen. Die Rede ist vom Islam und dem Judentum, wie die Hüter des Lichts führen sie sich auf.
Das dritte Schaf - gefährlich selbstgefällig und wohlgenährt steht es da, erbarmungslos in seiner Gleichgültigkeit, blind und taub.
Das Christentum, mit dem Wesen einer Hure, alles andere als tief verbunden mit Jesus Christus, Argen Täuschungen erlegen und im Begriff immer mehr abzufallen!
Nach innen geschaut spielt es nun keine Rolle an welchen Ort der Welt wir leben, was wir glauben, was sich im inneren alles vermischt und was wir meinen in der Welt zu sehen. Hier sind wir nun allein und können darüber nachsinnen, über das Wesen des Lammes. Ein jeder mag darin so viel sehen wie er imstande ist zu zulassen. Ein jeder mag sich fragen was davon und wie viel in ihm leben darf und ein jeder mag sich fragen was er in den hintersten Winkel seines Seins verdrängt! Dann mag er sich fragen wie sehr er in seinem innersten gefangen ist, gefangen von den eigenen dogmatisierenden Geistern und wie viel Gewalt sich auf diese Art in ihm findet.
Vielleicht macht er sich auch Gedanken darüber, wie egal ihm eigentlich alles ist und wie er zu der Auffassung gelangen konnte, dass mit ihm eigentlich alles so in Ordnung ist, und komme da auch was da wolle, jemand für ihn gebüßt hat!
Der Aufforderung des Hauseigners „Komm hierher“ wird nie und nimmer auch nur einer folge leisten der sich in einem der geschilderten Zustände befindet!
Off. 22.1
"Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes;"
Dieser und auch die folgenden Verse zeugen von der Bedeutung und Wichtigkeit des Lammes
1 Petrus: 1.18-19
„Denn ihr wisst, das ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes.“
Joh.: 1.29–31
"Am nächsten Tag sieht Johannes, das Jesus zu ihm kommt, und spricht: „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt! Dieser ist's, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der vor mir gewesen ist, denn er war eher als ich.“
Es wird deutlich, dass es sich bei dem Lamm um Jesus Christus handelt und nur aus ihm das Leben ist!
Es gilt den Geist der Selbstgefälligkeit und den Geist des Urteils, welches Gott ausnahmslos alleine zusteht, aus uns zu verbannen. Es gilt, dass wir in unserem Menschsein Jesus Christus in Augenhöhe und ohne jede Scheu begegnen.
Es gilt, dass wir seine Lehre beherzigen und unser Glaube im Blick auf ihn erstarke so dass wir guten Mutes sind ihm zu folgen.
Das Wesen des Lammes zu ergründen gilt es, Jesus Christus zu verinnerlichen, den wir brauchen wie das tägliche Brot!
Nächste Vision: Menschenfischer
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