| Warum all dies Leid ? |
Warum all dieses Leid ?
Du zugelassenes, notwendiges Übel !
"Ich sehe dich. ... Mich befällt das Entsetzen und vor dir möchte ich fliehen. Holst mich ein, wirfst mich zu Boden und lässt mich schreien. Finster wird mein Blick und ich streite wider dich. Du erschöpfst mich und ich bitte dich: Lass doch ab von mir, lass los, geh weg und kehr nicht wieder !
Was für einen Sinn solltest du haben?
Nur Furcht hab ich vor dir. Meine Narben zeugen von dir und meines Körpers Kraft schwindet dahin. Mein Herz in deiner Hand drohst du zu erdrücken und meine Habe rinnt mir durch die Hände. Du Elend ! Wer hat dich gerufen ? Welch ein Sumpf ist das in dem du unaufhörlich deine Bahnen ziehst? Deiner Überfälle kann ich mich nicht erwehren und deine Schläge schmerzen. Mein Stöhnen, ... ich kann es hören, ... alles zusammengezogen lieg ich am Boden ... erschöpft hör ich in die Stille ... und erflehe Hilfe, die nicht kommen will.
Warum all dieses Leid? ...Ich weiß es nicht ! ...Eine Ahnung? ... Ich weiß es nicht ! ... Meinen Rat? ... Ich will ihn selbst nicht hören. Der Zorn stellt mich auf die Beine und ich will streiten, mit dem, der mein Schöpfer ist. Voll Eifer mache ich mich zum Narren und verlange nach dem was ich nicht schuf. ... Will mit Gewalt den Handel ! ... Traurig bin ich, ... müde bin ich. ... Gegen das Leben kämpfen kann ich nicht. ... Davor fliehen? ... Das will ich nicht. ... Verlassen, so verlassen ! ... Warum all dieses Leid? ... Warum? ... Ich weiß es nicht.
Und wieder höre ich in die Stille. ... Was hält mich am Leben? ... Bist du es? ... Dir geht es nicht gut ! ...Warum sehe ich dich erst jetzt ... und was ist dies für ein Ort? Deine Angst kenne ich ... spürte sie toben in meinem Leib. ...
Gib mir deine Hand, ... halt dich fest. ... ich halt mich fest ... sodass wir nicht verloren gehen."
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