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Administratorin 32 Beiträge - Grünschnabel
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Liebe Dyna,
mir geht es da ein wenig anders. Es ist alles richtig was Du schreibst, doch ist es bei mir leider so, dass ich mal mehr und mal weniger in Gottes Nähe bin und ich glaube so geht es vielen anderen Christen auch.
Solange wir auf der Erde sind, haben wir immer einen Mangel, Sorgen und oftmals sind wir schwach. Es passiert mir tagtäglich, dass wieder eine meiner Schwächen an mir nagt und ich mich in Richtung Finsternis begebe. In solchen Momenten ist es schön zu wissen, dass ich diese Last nicht alleine tragen muss, sondern dass Gott mir beim tragen hilft und mich da wieder raus zieht bzw. mit mir da durch geht. Auch freue ich mich über jeden Moment in dem ich Gottes Nähe spüre. Es gelingt mir oft, aber nicht immer.
Ich schreibe das aus dem Grund, weil ich bei Deinem Beitrag ganz stark gefühlt habe, dass auf einmal ein Zweifel da war – ob ich tatsächlich mit Gott bin, oder etwas mit mir nicht in Ordnung ist und ich denke so geht es vielen Schäflein. Ich wünsche mi, dass die Menschen in diesem Forum auch über Ihre Unzulänglichkeiten, Nöte und Ängste reden können, ohne das Gefühl haben zu müssen, es wäre etwas nicht in Ordnung mit Ihnen.
Es ist für mich so:
Der Glaube an Jesus Christus und seinen Vater ist – so wie Willy es ausdrücken würde – Ein Fall für zwei. Schön ist es dennoch auf unserem Weg Menschen zu finden, die einen begleiten, einem Mut machen, einem helfen wieder auf den richtigen Weg zu kommen usw. – und dazu gehört auch der alltägliche Kummer und ein persönliches Gespräch. In solchen Momenten hilft es mir wenig, wenn ich mit Bibelsprüchen oder guten Ratschlägen überhäuft werde, es hilft mir eher wenn ich merke das der- oder diejenige in diesem Moment versteht, mir mit lieben Worten begegnet oder mich einfach nur in den Arm nimmt.
Liebe Grüße und Gottes Segen für Dein Tun.
Susann
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| Beitrag vom 13.05.2006 - 11:22 |
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