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Forenübersicht » (Er)leben mit Gott » Im Alltag » Gott in guten und schweren Zeiten

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2 Beiträge in diesem Thema (offen) Seiten (1): (1)
Autor
Beitrag
Anadi ist offline Anadi  
Erleben mit Gott im Alltag
1 Beitrag - Einmalposter
Hallo Dienende, ich kenne das auch von mir. Solange alles gut läuft, bin ich mit meinem Alltag beschäftigt und denke oft gar nicht daran, Gott bewusst in mein Leben einzubeziehen. Erst wenn Schwierigkeiten auftauchen, suche ich verstärkt seine Nähe. Dabei heißt es in 1. Thessalonicher 5,17: „Betet ohne Unterlass.“ Das verstehe ich nicht so, dass wir ständig Worte sprechen müssen, sondern dass Gott Teil unseres Lebens sein sollte – nicht nur in den schweren Stunden, sondern auch in den ganz gewöhnlichen und schönen Momenten. Eine Beziehung lebt schließlich nicht nur davon, dass man Hilfe sucht, wenn man sie braucht.
Beitrag vom 06.11.2026 - 12:44
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Dienende ist offline Dienende  
Gott in guten und schweren Zeiten
Moderatorin
5 Beiträge - Einmalposter
Warum suche ich Gott oft erst dann, wenn ich nicht mehr weiterweiß?

Ich wende mich in meinem Leben oft erst dann besonders intensiv an Gott, wenn ich mich in einer belastenden Situation befinde, Sorgen habe oder einfach nicht mehr weiterweiß. Wenn mich etwas bedrückt, ich vor einer schwierigen Entscheidung stehe oder mir die Kraft fehlt, suche ich seine Nähe und bitte ihn um Hilfe. Solange aber alles gut läuft, bin ich so sehr mit meinem Alltag beschäftigt, dass ich oft gar nicht daran denke, mich an ihn zu wenden. Es ist ein wenig wie bei einem Kind, das selbstständig seine Wege geht und erst dann nach Mutter oder Vater ruft, wenn es alleine nicht mehr zurechtkommt.

Dabei möchte ich Gott auch für all das danken, was ich habe. Nur denke ich im Alltag oft gar nicht daran, weil vieles so selbstverständlich geworden ist. Ich habe mir deshalb angewöhnt, mich abends vor dem Einschlafen, wenn ich daran denke, bei Gott für alles zu bedanken. Das ist ein schöner Moment, und während ich es aufzähle, wird mir wieder ganz bewusst, wie viel ich eigentlich habe. Dinge, die tagsüber ganz normal erscheinen, bekommen plötzlich wieder ihren Wert. Ich erkenne wieder die Schönheit und das Geschenk darin, die ich im Alltag so leicht übersehe...

Wie geht es euch damit?
Beitrag vom 04.11.2026 - 13:40
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